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Berlin Wuhlheide "Superstars der 80iger" 25.05. 2002

 

Ein Konzertbericht von Jens S.
Es ist nun schon das dritte Mal, daß ich Jimmy live auf der Parbühne in der Wuhlheide erleben konnte - und um es vorab zu sagen - es war wieder eine grandiose Show - nein, es war seine beste überhaupt hier in Berlin!!!!!
Aber immer schön der Reihe nach. Daß Jimmy diesen Tag echt gute Laune hatte, konnten wir schon beim "check in" im Hotel feststellen, als er uns mit einem freudigen "Hello" begrüßte. Und auch daß wir dabei die Auftritte von Fancy und den Weather-Girls verpaßten, störte uns recht wenig. Von Gillian erfuhren wir noch, daß Jimmy’s Gig für 21.10 Uhr geplant war. Gerade rechtzeitig um die Vorband "Alphaville" um ihren doch etwas fülliger gewordenen Frontmann Marian Gold live zu sehen, erreichten wir einen Platz in einer der vorderen Reihen......Die Show war ganz ordentlich, aber schließlich warteten wir doch auf "unseren" Hauptact. Daß wir dabei wohl nicht die einzigen waren, war an dem deutlich zunehmenden Gedränge zur Bühne hin zu bemerken. Endlich gegen Viertel nach 9 das wohlvertraute langsame "YOU MAKE ME FEEL" mit den abrupt einsetzenden Discobeats. Wer dabei oder bei dem anschließenden "LAY DOWN" und "DON’T LEAVE ME THIS WAY" nicht zum Mittanzen oder Klatschen animiert wurde, hatte wohl sein Geld in die falsche Veranstaltung investiert. Aber Jimmy brachte noch mehr. Nach "I FEEL LOVE", "WHY", und "TO LOVE SOMEBODY" hatte ich das Gefühl Jimmy will die komplette "Singlecollection" darbieten. Aber auch bei "CAN’T TAKE MY EYES OFF OF YOU" schwenkten die ca. 17.000 Besucher die Arme im Takt. Und auch den Veranstaltern war danach scheinbar ihr Zeitplan völlig egal. Die anhaltenden "Zugabe"-Rufe konnten oder wollten auch sie nicht mehr ignorieren und selbst Jimmy war davon angetan und fragte -als er wieder auf die Bühne trat -  "Möchtet ihr eine acapella-version?" Wer bis dahin noch nicht gemerkt hatte, daß Jimmy die ganze Zeit schon live gesungen hat (ja, da gibt es wirklich jemanden - siehe www.alphaville.de), der hätte aber spätestens hier bei "SOMEDAY WE ‘LL BE TOGETHER" Jimmy’s Live-Qualitäten anerkennen müssen und auch, daß sich hinter Matthew’s muskulösem Körper kein weiblicher Backvocal verbirgt (gleiche Seite!).
Nach "NEVER CAN SAY GOODBYE" schließlich war Gelegenheit zur "slow-live-version" von "SMALLTOWN BOY" seine Wunderkerzen zu entzünden.......
Was Bananarama als letzter Gig für eine Funktion hatte, weiß ich jetzt auch ..... die gleiche wie die Gruppe nach Jimmy im letzten Jahr - für ein langsameres Abwandern der Besucher und Vermeidung eines größeren Verkehrschaoses zu sorgen........