|
Ein Konzertbericht von Jens S.
Es ist nun schon das dritte Mal, daß ich Jimmy live auf der Parbühne in der Wuhlheide
erleben konnte - und um es vorab zu sagen - es war wieder eine grandiose Show - nein, es
war seine beste überhaupt hier in Berlin!!!!!
Aber immer schön der Reihe nach. Daß Jimmy diesen Tag echt gute Laune hatte, konnten wir
schon beim "check in" im Hotel feststellen, als er uns mit einem freudigen
"Hello" begrüßte. Und auch daß wir dabei die Auftritte von Fancy und den
Weather-Girls verpaßten, störte uns recht wenig. Von Gillian erfuhren wir noch, daß
Jimmys Gig für 21.10 Uhr geplant war. Gerade rechtzeitig um die Vorband
"Alphaville" um ihren doch etwas fülliger gewordenen Frontmann Marian Gold live
zu sehen, erreichten wir einen Platz in einer der vorderen Reihen......Die Show war ganz
ordentlich, aber schließlich warteten wir doch auf "unseren" Hauptact. Daß wir
dabei wohl nicht die einzigen waren, war an dem deutlich zunehmenden Gedränge zur Bühne
hin zu bemerken. Endlich gegen Viertel nach 9 das wohlvertraute langsame "YOU MAKE ME
FEEL" mit den abrupt einsetzenden Discobeats. Wer dabei oder bei dem anschließenden
"LAY DOWN" und "DONT LEAVE ME THIS WAY" nicht zum Mittanzen oder
Klatschen animiert wurde, hatte wohl sein Geld in die falsche Veranstaltung investiert.
Aber Jimmy brachte noch mehr. Nach "I FEEL LOVE", "WHY", und "TO
LOVE SOMEBODY" hatte ich das Gefühl Jimmy will die komplette
"Singlecollection" darbieten. Aber auch bei "CANT TAKE MY EYES OFF OF
YOU" schwenkten die ca. 17.000 Besucher die Arme im Takt. Und auch den Veranstaltern
war danach scheinbar ihr Zeitplan völlig egal. Die anhaltenden "Zugabe"-Rufe
konnten oder wollten auch sie nicht mehr ignorieren und selbst Jimmy war davon angetan und
fragte -als er wieder auf die Bühne trat - "Möchtet ihr eine
acapella-version?" Wer bis dahin noch nicht gemerkt hatte, daß Jimmy die ganze Zeit
schon live gesungen hat (ja, da gibt es wirklich jemanden - siehe www.alphaville.de), der
hätte aber spätestens hier bei "SOMEDAY WE LL BE TOGETHER" Jimmys
Live-Qualitäten anerkennen müssen und auch, daß sich hinter Matthews muskulösem
Körper kein weiblicher Backvocal verbirgt (gleiche Seite!).
Nach "NEVER CAN SAY GOODBYE" schließlich war Gelegenheit zur
"slow-live-version" von "SMALLTOWN BOY" seine Wunderkerzen zu
entzünden.......
Was Bananarama als letzter Gig für eine Funktion hatte, weiß ich
jetzt auch ..... die gleiche wie die Gruppe nach Jimmy im letzten Jahr - für ein
langsameres Abwandern der Besucher und Vermeidung eines größeren Verkehrschaoses zu
sorgen........
|


 |