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Objektivität bewahrt den Überblick!
Magdeburg (08.05.2004)
Zu Jimmy’s „Live on Stage“ könnt Ihr an dieser Stelle
einen Bericht der Volksstimme und dazu eine kommentierende Meinung eines
anwesenden Fans lesen.
Die
Volkstimme schrieb: „Somerville liess Fans im Regen stehen – Als Ersatz für
die Village People war Jimmy Somerville im April 2003 das Glanzlicht der
grossen 80er-Jahre Party in der Bördelandhalle. Der grandiose Auftritt des
kleinen Glatzkopfes, einst Frontmann bei Bronski Beat und The Communards,
faszinierte 6000 Besucher. Als Somerville am vergangenen Sonnabend im
Musikzelt am Flughafen ein Solokonzert gab, waren die Erwartungen der rund
700 Fans entsprechen hoch. Doch binnen 45 Minuten verspielte der grossartige
Sänger alle Sympathien seiner Magdeburger Fans. Die nämlich hatten für
Eintrittspreise zwischen 21 und 24 Euro weit mehr erwartet als einen eher
lieblosen Kurzauftritt von maximal 45 Minuten. Nach nur einer Zugabe
verschwanden Somerville und seine beiden Backgroundsänger wort- und grusslos.
Ob sie das gellende Pfeifkonzert der tief enttäuschten Fangemeinde, die
Somerville im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen gelassen hatte, noch
hörten, ist unwahrscheinlich. Mitveranstalter Karsten Stahnke zeigte sich
ebenso enttäuscht wie die Fans. Das war wirklich etwas dürftig, zumal
Somerville ja mit Rosenstolt eine neue CD gemacht hat und seine Fans
braucht, um den Verkauf dafür anzukurbeln. (juj)“
Personal Appearance - Ich war da!
Sicherlich ist es richtig, dass die Fans über die 45 Minuten hinaus mehr
erwartet haben, aber hey wer Jimmy’s Auftritte kennt und letztes Jahr in
der Bördelandhalle war, bzw. einmal die anderen Konzertberichte dieser Seite
gelesen hat, weiss das seine Gig’s zur zeit keine stundenlange Konzertabende
sind und zu den Preisen sollte man wissen, diese legt der Veranstalter fest.
Jimmy selber hat an diesem Abend für seine Fans alles gegeben, die
Begeisterung war dementsprechend überwältigend und 45 Minuten sind zwar
wirklich nicht Abendfüllend aber bei dieser gewaltigen Live-Stimme
sicherlich Kräfte-raubend. Viele andere kommen über ein Vollplayback nicht
hinaus. Die Fans tobten und gingen bei jedem Song, auch seinen beiden
neuen("So Come On" und "Your Love") voll mit, dies merkte auch Jimmy und
wechselte zu „Plan B“. Ohne Rücksprache gab er seine Danceversion von „I
Feel Love“ als Zwischeneinlage. Für mich war dies wirklich ein grandioser
Live-Act und Abend, auch die Stimmung kann man nicht schlechter schreiben
als Sie war, nämlich SUPER!, so Super dass Jimmy im Anschluss noch mit
einigen Fans sein 20jähriges Live Jubiläum feierte.
Die Volksstimme sollte wohl mehr die Stimme des Volkes sein, dann hätte Sie
bemerkt, dass Jimmy’s Auftritt den Boden zum beben brachte und nur der Rest
nicht passte. Wohlgemerkt, Jimmy wurde sicherlich so gebucht und ist meines
Erachtens weder für die Eintrittspreise noch für den abendlichen Rahmen zu
verantworten.
Personal Appearance - Ich war es! |